Schaustollen "Grube Marie"

Neben der Braunkohle war das "weiße Gold - der Schwerspat" das einzige Mineral, dass in der Rhön unter Tage gefördert wurde. Die Geschichte des Schwerspatabbaus reicht mittlerweile über hundert Jahre zurück und 1970 wurde die letzte Grube am Großen Auersberg für immer geschlossen.

Danach wurden sämtliche Stollen mit Lüftungssschächten gesprengt und nur noch Relikte erinnerten daran, dass sich hier ein für die Bevölkerung wichtiger Erwerbszweig befand.

Im Oktober 2000 wurde der zugesprengte Eingang des Rudolfstollen frei gelegt und du hast hier die Möglichkeit ein Stollenstück mit etwa 10 m Länge originalgetreu hergerichtet - zu besichtigen. Dort wurde Dokumentationsmaterial gesammelt und sogar die originalen Schienenstücke mit einer Lore drauf erhalten.

Im Biosphärenzentrum Rhön "Haus der Schwarzen Berge" kannst du dir den Schlüssel  für die Grube holen und zu einer Wanderung zur Schwerspatgrube Marie aufbrechen. Auch einen Film über den Abbau unter Tage kannst du dort sehen.

Auf Schautafeln kannst du dir ein Bild über die Förderung, die Arbeitsbedingungen, die Verfahrensweisen und Verwendung rund um das „weiße Gold der Rhön“ machen.

Weitere Informationen über erhältst du im:

Biosphärenzentrum Rhön "Haus der Schwarzen Berge"

Foto: Claus Schenk - Schwerspat aus der Grube Marie

Foto: Eigentum Naturpark & Biosphärenreservat Bayerische Rhön e.V.

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