Wiese

Welche Pflanzen auf einer Wiese wachsen können, hängt davon ab, ob sich die Wiese oben auf einem Berg, oder unten im Tal befindet, ob der Boden steinig ist oder nicht, und wie viel Sonne auf die Wiese scheint.
Auch die Art der Bewirtschaftung, zum Beispiel wie häufig sie in einem Jahr gemäht wird, hat einen großen Einfluss auf die Artenvielfalt in der Wiese. Die meisten Wiesen sind vom Menschen angelegt worden, damit sie Futter für das Vieh hatten. Wenn die Wiesen nicht mehr gemäht oder abgeweidet werden, verwandeln sie sich im Verlauf vieler Jahre wieder in Wald zurück.

Foto: Naturpark & BR Bayer. Rhön e. V.

Das Rhönschaf

Das Rhönschaf kannst du leicht erkennen, schwarzer Kopf und weiße Beine. Die Rhönschafe waren als Haustierrasse schon fast ausgestorben, als man ein besonderes Schutzprogramm für sie gemacht hat.
Gerade noch rechtzeitig. Heute stehen sie wieder als echte Landschaftspfleger auf vielen Weiden in der Rhön. Komisch - sie wurden gerettet, weil ihr Fleisch so gut schmeckt.

Foto: Maik Prozeller

Das Borstgras

Wo auf den Hochlagen der Rhön die fruchtbaren Bestandteile des Bodens durch den Wind fortgeweht wurden, da behauptet sich das Borstgras.
Es wächst zusammen mit vielen Kräutern und Wildblumen, die auf nährstoffreicheren Böden von anderen Gräsern überwachsen und verdrängt werden.

 

Foto: Jürgen Holzhausen

Die Arnika

Arnika wird auch Fallkraut, Wundkraut oder Wohlverleih genannt. Warum? Schon unsere Vorfahren wussten, dass man mit Arnika die schmerzhaften blauen Flecken heilen kann die entstehen, wenn du dich gestoßen hast.
Diese wertvolle Pflanze wird etwa 50 cm groß. Die Blüten sind auffallend gelb-orange. Sie wächst auch auf manchen Bergwiesen der Hochrhön. Noch heute ist die Arnika ein unersetzliches Mittel der Naturheilkunde.

Foto: Torsten Kirchner

Die Silberdistel

An sonnigen und trockenen Hängen mit kalkreichem Untergrund findest du manchmal eine kurze, stachelige Pflanze mit großen silbrigfarbenen Blüten, die Silberdistel.
Bei uns wird sie auch Rhöndistel genannt. Bei Sonnenuntergang und bei Regenwetter legt sie ihre Blätter schützend um die Blüte. Daher hat sie noch einen dritten Namen: Wetterdistel.

Foto: Jürgen Holzhausen

Die Margerite

Die Margerite ist weltweit vertreten und kommt sehr häufig vor. Natürlicherweise wächst sie an Wegrändern und auf "mageren" Wiesen (das heißt, dass sie verschwindet, wenn gedüngt wird).
Sie liebt es sonnig. Die Margerite gibt Dir auch Antworten auf Deine Fragen. Du musst die weißen Blütenblätter abzupfen und dabei zum Beispiel sagen: "Sie liebt mich, von Herzen - mit Schmerzen - ein bisschen - ein wenig oder gar nicht"... und so weiter, bis das letzte Blütenblatt “die Antwort” bringt. Was, Du glaubst nicht, dass das stimmt? Probiere es einmal aus!

Foto: Naturpark & BR Bayer. Rhön e. V.

Der Rote Milan

Er ist der größte Raubvogel in der Rhön. Du kannst ihn beim Flug an seinem gegabelten Schwanz erkennen.
Manchmal wird er deshalb auch Gabelweihe genannt. Mühelos segelt er über die Rhön und hält nach Aas Ausschau. Deshalb ist er auch für die Natur so wichtig. Der Rotmilan räumt auf.

Foto: Biosphärenreservat Rhön

Der Spitzwegerich

Bestimmt hast Du auch schon einmal ein aufgeschlagenes Knie gehabt. Da kann Dir der Spitzwegerich helfen. Seine Blätter enthalten Heilstoffe, die auch gut gegen Husten wirken.
Deshalb wird Spitzwegerich auch für Hustentee und-bonbons verwendet. Ein tolles Kraut!

Foto: piclease, Schier

Die Wiesenhummel

Hummeln sind im Allgemeinen sehr friedlich. Nur wenn sie gestört und angegriffen werden, stechen sie manchmal zu. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Hummeln eigentlich zu schwer sind, um mit ihren kleinen Flügeln zu fliegen. Zum Glück wissen das die Hummeln nicht, denn sie tun es trotzdem.

Foto: piclease, Uppena

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