Wald

Der Wald ist mehr als nur viele Bäume, die zusammen stehen. Unter dem Dach des Waldes, das sich aus den Kronen der Bäume zusammensetzt wachsen auch Sträucher, Gräser, Kräuter, Farne, Moose, Pilze.
Und was wäre ein Wald ohne Tiere? Wusstest Du schon, dass in unseren Wäldern 7.000 unterschiedliche Tierarten leben?

Foto: Naturpark & BR Bayer. Rhön e. V.

Die Buche

Die Buche ist ein heimischer Laubbaum, der bis zu 40 Meter hoch wird. Früher war die gesamte Rhön von einem dichten Buchenurwald bedeckt.
Dieser wurde „Buchonien“ genannt. Aus welchem Holz haben wohl die Germanen ihre ersten Buchstaben geschnitzt? Und woher haben Bücher ihren Namen bekommen?

Foto: Biosphärenreservat Rhön

Das Buschwindröschen

Bevor die Laubwälder im Frühsommer ihr Blätterdach spriessen lassen, wachsen auf dem Boden des Waldes die Frühblüher.
Dazu gehört auch das Buschwindröschen. Wenn die Baumkronen ihre Blätter bilden, hat das Buschwindröschen bereits geblüht und zieht sich wieder in den Boden zurück. Dort schläft es bis zum nächsten Frühling.

Foto: Jürgen Holzhausen

Die Rote Waldameise

In einem Ameisenhaufen können über eine Millionen Ameisen leben. So ein Gewusel! Der größte Teil des Ameisenhaufens liegt unter der Erde. Die  Ameisen können die Temperatur in ihrem Bau steuern.
Alles ist dort fest geregelt. Jede Ameise hat eine spezielle Aufgabe, die sie für das Ameisenvolk übernimmt. Wusstest Du schon, dass eine Ameise das 24fache des eigenen Körpergewichts tragen kann? Das ist so, als könntest Du alle Deine Klassenkameraden auf einmal hochheben.

Foto: piclease, Michler

Der Schwarzspecht

Der Schwarzspecht sucht unter der Rinde von Bäumen oder in Ameisenhaufen nach seiner Beute. Das sind Ameisen oder die Larven von Käfern. Die fängt er mit seiner klebrigen Zunge. Zum Brüten braucht der Schwarzspecht alte, absterbende Bäume. Die Spechthöhle wird in der Folge auch gerne von anderen Tieren, wie etwa einer Hohltaube oder dem Siebenschläfer, bewohnt.

Foto: piclease, Fünfstück

Der Schwarzstorch

Der Schwarzstorch lebt scheu und zurückgezogen in möglichst ungestörten und alten Wäldern. Da aber dieser Lebensraum bei uns selten geworden ist, ist auch der Schwarzstorch fast verschwunden.
Gut, dass wir im Biosphärenreservat Rhön einige dieser alten Wälder als „Kernzone“ unter Schutz gestellt haben. Das hilft auch dem Schwarzstorch. Im Gegensatz zum Weissstorch klappert der Schwarzstorch selten mit dem Schnabel.

Foto: piclease, Schumann

Der Uhu

Er ist der größte unter den Nachtvögeln, der Uhu. Seine Speisekarte ist lang und reicht vom Fuchs bis zum Käfer. Sogar Fledermäuse können vom „König der Nacht“ erbeutet werden. Durch seine besonderen Federn kann der Uhu lautlos durch die Nacht fliegen. Der Uhu brütet am liebsten in steilen Felswänden. Dort sind die hilflosen Jungen des Uhus gut geschützt.

Foto: Jürgen Holzhausen

Die Wildkatze

Der wohl geheimnisvollste Bewohner unserer Wälder in der Rhön ist die Wildkatze. Kaum jemand wird sie je zu Gesicht bekommen.
Sie sieht ähnlich aus wie eine getigerte Hauskatze, ist mit ihr aber nicht verwandt. Die Wildkatze galt in der Rhön als ausgestorben. In den letzten Jahren fanden die Forscher aber heraus, dass sie sich in unseren naturnahen Wäldern langsam wieder ausbreitet.

Foto: piclease, Pauluhn

Der Schwarze Apollo

Du hast Glück, wenn du ihn siehst, den Schwarzen Apollo. Er ist der Schmetterling des Waldrandes. Seine Raupe frisst nur zur heißesten Tageszeit.
Dieser seltene Schmetterling ist stark vom Aussterben bedroht. Zum Teil kommt das von der Sammelleidenschaft von „Schmetterlingsliebhabern“. Diese spießen den Falter für ihre Sammlung mit einer Nadel auf.

Foto: Biosphärenreservat Rhön

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