Uranus

Der Uranus in der griechischen Mythologie:

Uranus zeugte mit seiner Mutter Gaia die Titanen und ist die Vermenschlichung des Himmels. Er wurde von seinem Sohn, dem Titan Kronos (röm. Saturn), mit einer gezackten Sichel entmannt, weil der seine Kinder unterdrückte. Mit Blut, das aus der Wunde rann, wurde Gaia befruchtet und sie brachte die Furien, die Giganten und die Dryaden hervor. Uranos verfluchte Kronos, dass ihm dasselbe passieren sollte, was dann auch geschah.

 

Aus den Raumfahrer-Tagebüchern

Jetzt haben wir Menschen es schon geschafft, unseren Zwist bis auf den Uranus zu tragen. Sie haben uns natürlich eingeholt, einmal musste es ja so weit kommen. Sie haben uns gezwungen, auf Desdemona zu landen und fingen natürlich gleich an mit ihren Reden von Strafvollzug und Insubordination. Immensen Schaden hätten wir anrichten können mit unserer Sonderaktion. Gnädigerweise könne man das noch einmal vergessen, aufgrund unserer bedeutenden Entdeckungen. Nun sollen wir vernünftig sein. Die Aliens wären eventuell gewaltbereit. Ob wir uns nicht eine Auszeit nehmen wollten auf der guten alten Erde. Sei ja wunderschön da, da wären sie jetzt auch gerne. Sie würden hier übernehmen, danke! Diese Überheblichkeit kotzt mich an. Ja, schon klar, vielleicht bringen die Aliens uns um. Vielleicht aber auch nicht. Von anderen das Schlimmste zu erwarten ist doch sehr typisch menschlich, nicht? Da wären uns vielleicht einige Kriege erspart geblieben, wenn nicht immer einer gedacht hätte: „Du willst mich bestimmt hauen, deshalb schlag ich dich!“ Und da kommen diese Idioten bis an die Zähne bewaffnet. Kann man eigentlich noch deutlicher sagen: „Ich bedrohe dich!“? Würde mich gar nicht wundern, wenn wir von den Aliens nichts mehr hören. Aber nicht alle in meiner Mannschaft vertrauen mehr auf die friedliche Fremden-Theorie. Einige wollen den Militärs gehorchen, still in einer Ecke sitzen und demnächst zurück zu ihren Familien fliegen.

Wie geht das Abenteuer auf dem Uranus weiter? Schreibe hier ins Raumfahrer-Tagebuch!

 

Fakten:

Der Uranus ist um 98° gedreht (fast senkrecht zur Neigung anderer Planeten) und hat achtzehn Monde, von denen der größte Titania heißt. Ähnlich wie Neptun hat er einen festen Gesteinskern und eine Hülle die aus Methan, Wasser und Ammoniak besteht. Genau so wie die zweite Hülle besteht die Atmosphäre hauptsächlich aus Wasserstoff und anderen Gasen. Die blaugrüne Färbung entsteht durch gefrorenes Methan. Er ist außerdem ca. 4-mal so groß wie die Erde und seine äußere Temperatut beträgt an der Oberfläche -200°C im inneren aber aufgrund des Drucks nahezu 5000°C.

 

Forschung:

Als der Amateurastronom Wilhelm Herschel im Jahr 1781 einen neuen Planeten entdeckte, konnte er es kaum glauben. Er wollte den Planeten eigentlich nach Georg 3. benennen wollte, was jedoch in wissenschaftlichen Kreisen keinen Anklang fand. 1850 setzte sich letztendlich der Name Uranus aus der griechischen Mythologie durch, womit er der einzige Planet ist, der nicht nach einem römischen Gott benannt wurde.

Auch der Uranus ist ein Ringplanet

Der Uranus auf dem Planetenweg im Jahr 2008

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