Auf in die Cevennen

 

Tag 1: Der Aufbruch (geschrieben von Alex)

Micha, die Königsratte und Phillip, die amerikanisch-japanische Gastratte, die auch noch nach den längsten Wanderungen eine abendliche Laufeinheit einlegen konnte, holten zunächst Salo, die Amy Winehouse der Rhön und Alex, den Fleischfresser und Verletzungsprofi, der sich noch direkt vor der Abfahrt in den Finger schneiden musste, ab.

Als nächstes stiegen erst Nils-mit-der-Kuscheldecke und Adi, der Waldelf und Kumpelwicht zu.

Anschließend trafen wir uns in Bad Neustadt mit Simon, dem zweiten Fahrer, der so schön knurren kann. Dieser hatte in der Zwischenzeit Isa, zu durchgeknallt um schüchtern zu sein, Sanitäter-Sarah, die Vegetarierin und Maxi, den elitären Musikstudenten abgeholt.

Danach kamen Bloody-Susi, die Karte ohne Weg und wandelndes Wörterbuch und zu guter Letzt Lorenzo (Lo-rennt-so), der große Schweiger dazu.

Daraufhin fuhren wir endlich los und erreichten nach ca. 12 Stunden Fahrt, einigen Nickerchern und Differenzen was die Musik im Auto betraf einen Campingplatz in Crotenot. Dort angekommen mussten wir nur noch im Dunkeln das Tarp aufstellen und Spaghetti kochen, bevor wir endlich schlafen gehen konnten.

Tag 2: Die Invasion (geschrieben von Adi)

Nach dem Frühstück ging es mit neuer Energie weiter in Richtung der Cevennen. Von Crotenot nach Altier mit einigen Pausen: Le-Puy-en Velay mit den beeindruckenden Kirchen auf den Felsspitzen, Le Lac du Villefort an dem wir die Aussicht auf den Stausee selbst und die Berge dahinter genossen haben; und Stopps um die Bäuche mit Wasser und Melone zu füllen, bzw. frische Luft zu schnappen, da es im Auto und Bus sehr heiss und stickig wurde.

Das ursprüngliche Ziel, den Campingplatz in Palheres erreichten wir nun, jedoch war dieser hoffnungslos überfüllt und wir mussten spontan auf den Campingplatz in Altier ausweichen.

Endlich dort angekommen wurde das Tarp aufgestellt und eines der kulinarisch hochwertigsten Gerichte der Reise kreiert: Reste vom Vortag, Bratkartoffeln (auch für Vegetarier) und Tomatensalat. Dieses Dinner hätte sehr romantisch sein können, doch wurden wir von einer Horde schwärmender Ameisenköniginnen heimgesucht, die sich auf jede Lichtquelle stürzten. Um keine zusätzlichen Proteine zu uns zu nehmen, musste der Verzehr der Delikatessen leider im Dunkeln stattfinden. Direkt im Anschluss an das Festmahl bauten wir unsere Schlafstätten auf und bezogen diese rasch, um möglichst fit die erste Wanderung anzugehen.

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unser Gruppenzelt (Foto: Wanderratten)

Blick auf Mont Lozere (Foto: Wanderratten)

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