Schwarzes Moor - 22.04.2016Rhönentdecker

Sternwanderung 2016

Am 27. Februar 2016 fand bei tollem Winterwetter die alljährliche Sternwanderung statt.

Ins Leben gerufen durch das Biosphärenreservat Rhön starteten Grundschüler aus Hessen, Bayern und Thüringen in ihrem jeweiligen Bundesland und trafen sich dann schließlich am Schwarzen Moor.

Die Sternwanderung stand unter dem Motto „Spuren im Schnee“ und „Überlebensstrategien der Tiere im Winter“.  

Die 15 hessischen Schüler aus der 3. und 4. Klasse der Grundschule Eckweisbach machten sich ab der Seifertser Hut auf den Weg und wanderten über das Dreiländereck und den Querenberg zum Schwarzen Moor.

Auf ihrer Wanderung  durch den Schnee entdeckten sie Spuren von Hasen, Füchse, Wildschwein und Rehen. Warum macht der Frosch in der alten Zeit eine Winterstarre oder das Eichhörnchen Winterruhe.

Das und noch viel mehr wurde auf der Wanderung besprochen. Die Schüler erfuhren noch viel mehr. Am Grenzstein Dreiländereck wurde über die Teilung von Deutschland gesprochen.

Ein weiterer Höhepunkt waren die Heckrinder am Schwarzen Moor. Sie sind so Robust das sie das ganze Jahr im freien leben können. Nach  5 km  erreichten wir das Umweltbildungshaus am Schwarzen Moor.

Nach einem theoretischen Test über das vorgegebene Thema starteten die 17 thüringischen Kinder der 3. Klasse der Grundschule Frankenheim direkt an ihrer Schule und liefen auf Teilen des Hochrhöners entlang, am Grenzturm auf dem Grabenberg vorbei zum Schwarzen Moor.

Bei herrlichem Winterwetter konnten die Kinder Spuren von Fuchs, Hase und Reh entdecken. An der Landesgrenze zu Bayern sprach man über die ehemaligen Grenzanlagen und die Teilung Deutschlands. Der KFZ-Sperrgraben ist heute noch erkennbar.

Die bayrischen Schüler aus der dritten Klasse von der Grundschule Oberelsbach liefen ab dem Rhönhof. Bereits auf den ersten Metern entdeckten sie die Pfotenabdrücke von Hasen.

Welche Abdrücke stammen nun vom Vorder-, und welche vom Hinterlauf? Und in welche Richtung lief der Hase? Außer den Fußabdrücken der Tiere fanden sich auf dem Weg zum gemeinsamen Treffpunkt auch noch andere Spuren der Tiere des Waldes. Wo haben sie geschlafen? Welches Tier hat hier gelegen? Und wer hat dieses Haar verloren? So wurde auf dem Weg zum Umweltbildungshaus am Schwarzen Moor fleißig geforscht.

 

Am Umweltbildungshaus erwartete die Schüler bereits Rhöner Apfelsaft mit heißem Tee und leckere „original“ Thüringer Rostbratwürste.

 

Nach dieser Stärkung gab es für jeden Schüler einen Beutel mit allerlei Inhalt u.a. ein Fährtenbestimmungsbuch und einen limitierten Anstecker für diese Sternwanderung.

 

Danach ging es weiter mit Spiel und Spaß. Als erstes mussten die Schüler den größten Schneemann bauen.

 

Auch das Wissen über die Verhaltensweisen der Tiere im Winter wurde bei einem Spiel erfragt. Zum Abschluss kam es zum Schneeballzielwerfen. Hierbei musste ein Brett über den Schnee getrieben werden. Alle Kinder hatten viel Freude.

 

Nach diesem tollen Tag fuhren die Kinder wieder zurück zu Ihren Schulen.

22.04.2016

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Herrliches Winterwetter in der Hochrhön (Foto: Biosphärenreservat Rhön)

Blick auf Frankenheim (Foto: Biosphärenreservat Rhön)

limitierter Anstecker der Sternwanderung 2016 (Foto: Biosphärenreservat Rhön)

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