Moore der Rhön

In der Rhön gibt es mehrere kleine und große Moore. Alle Moore gehören zur sogenannten Kernzone d. h. hier wird die Natur sich selbst überlassen, der Mensch greift nicht ein und sie stehen unter besonderem Schutz.

Alle Moore haben gemeinsam, dass sie das ganze Jahr über nass sind. Moore brauchen dazu im Untergrund eine wasserstauende Schicht. Die wichtigste Pflanze in einem Hochmoor ist das Torfmoos. Es kann das 20fache des eigenen Gewichtes an Wasser speichern. Obwohl es nur eine kleine Pflanze ist, kann es doch die anderen Moorpflanzen verdrängen. Durch das Torfmoos wächst ein Hochmoor in die Höhe. Jedes Jahr wird die Torfschicht unter dem Torfmoos einen Millimeter dicker. Die Dicke der Torfschicht im Schwarzen Moor beträgt 8 Meter. Rechne aus, seit wie vielen Jahren es dort ein Hochmoor gibt!

Neben vielen anderen außergewöhnlichen Tier- und Pflanzenarten kannst du zum Beispiel den fleischfressenden Sonnentau bestaunen oder winzige Eidechsen entdecken, die sich an warmen Tagen aus ihren Verstecken trauen um sich in der Sonne zu wärmen. Nicht alle Rhöner Moore sind begehbar, aber durch die wichtigsten und größten, nämlich das Rote Moor und das Schwarze Moor führen Holzbohlenwege und laden zum Wandern ein.


Das Rote Moor befindet sich zwischen Bischofsheim und Wüstensachsen. Das Schwarze Moor ist an der Hochrhönstraße gelegen, zwischen Bischofsheim und Fladungen. Viel Spaß beim Erkunden!

Weitere Informationen zu den Rhöner Hochmooren, erhältst du zum Beispiel in der:

Infostelle am Schwarzen Moor
Schwarzes Moor 1
97650 Fladungen
Tel. 09778/748576

Das Schwarze Moor

Vegetation am Uferrand des Moorauges

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